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Das nordafrikanische Land Algerien erstreckt sich über eine Fläche von knapp 2,4 Millionen Quadratkilometern. Bei einer Bevölkerungszahl von fast 34 Millionen entspricht dies einer Bevölkerungsdichte von 14 Personen pro Quadratkilometer. In der Hauptstadt Algier leben 2,2 Millionen Menschen.
Algerien ist eine Präsidialrepublik mit einem Zweikammerparlament bestehend aus der 389 Mitglieder zählenden Nationalversammlung und dem 144 Mitglieder starken Rat der Nation. Das Land war ehemals eine französische Kolonie).
Die Grenzen Algeriens sind im Norden das Mittelmeer, im Osten Tunesien und Libyen, im Südosten Niger, im Südwesten Mali und im Westen Mauretanien und Marokko. Das zweitgrößte Land Afrikas besitzt einen 1200 km langen Küstenstreifen, der die größten Städte des Landes, fruchtbares Land und demzufolge 90% der Bevölkerung sowie viele Urlaubsorte beherbergt. Hinter der Küste erheben sich die Hochebenen des Atlasgebirges, dessen Berge über 2000 m hoch sind und das Zedern-, Kiefern- und Zypressenwälder aufweist. Weiter südlich befindet sich das Hochland der Schotts genannten abflusslosen Salzseen. Doch 85% der Fläche gehört der Sahara mit ihren etwa 500.000 Bewohnern. Nomaden durchstreifen die Wüste mit ihren Ziegen- und Kamelherden. Im äußersten Süden durchziehen das bis auf 3000m ansteigende Hoggar-Massiv und der Tassili N’Ajjer die Kies- und Sandebenen.
Die Amtssprache ist Arabisch, die Geschäfts- und Behördensprache überwiegend Französisch. Berbersprachen hört man meist im Süden.
Im Land leben mehrheitlich Muslime neben christlichen und jüdischen Minderheiten.
Die Zeitdifferenz zu Mitteleuropa im Sommer -1 h. Es erfolgt keine Sommer- und Winterzeitumstellung.
Die Netzspannung beträgt 220 V, 50 Hz.
Auf dem Speiseplan stehen wohlschmeckende Fischgerichte, gebratenes Fleisch (Lamm- oder Rindfleisch) und Cous-Cous. Zu jeder Hauptmahlzeit werden fast immer Suppe oder Salat gereicht und hinterher frisches Obst. Die Imbissstände in den Städten versorgen Hungrige mit scharf gewürzten Lammfleischwürstchen, Brochettes (getoastetes Baguette mit verschiedenen Füllungen) und Harissa (scharfer Soße) oder Shakshuba (Gemüseeintopf mit Zwiebeln, Paprika, Tomaten und Eiern). Im Süden ist das Angebot weniger üppig, man verarbeitet, was angeboten wird. Die Preise für Nahrungsmittel sind hoch. In den Küstenstädten gibt es viele Restaurants mit überwiegend französischer oder italienischer Küche, die durch die scharf gewürzten Soßen jedoch ihre eigene, algerische Note erhalten.
Alkohol wird nur in den exklusiven Hotels und Restaurants ausgeschenkt. Es gibt eine kleine Auswahl guter, regionaler Weine wie die Rotweine Medea, Mansourah und Mascara und die Roséweine Medea, Mascara und Lismara.
Abends kann man folkloristische Musik- und Tanzveranstaltungen, Nachtklubs, Diskotheken und die Kinos in Oran und Algier besuchen, die französisch- und englischsprachige Filme zeigen.
Schöne Mitbringsel sind Lederwaren, Läufer, gemusterte Berberteppiche und Korbwaren. Das Feilschen um Preise ist auf den Märkten und in kleinen Geschäften üblich.
Die Geschäfte öffnen samstags bis donnerstags von 8:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 19:00 Uhr.
Sportlich aktiv werden kann man bei Fußball, Reiten und Wassersport an den Küsten.
Es gelten die französischen Höflichkeits- und Umgangsformen. Die Menschen sind gastfreundlich und offen.
Es gilt Fotografierverbot für militärische Einrichtungen und Soldaten.
Serviceleistungen sollte man mit 10% Trinkgeld honorieren.