![]() |
||
Das südasiatische Land Bangladesch erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 147 Quadratkilometern. Bei einer Bevölkerungszahl von über 150 Millionen Menschen entspricht dies einer Bevölkerungsdichte von 900 Personen pro Quadratkilometer. In der Hauptstadt Dhaka leben mehr als 10 Millionen Menschen.
Bangladesch ist eine Republik, dessen Parlament nur 300 Abgeordnete zählt. Bis 1970 war es erst ein Teil von Britisch-Indien, danach von Pakistan.
Bangladesch wird im Norden, Osten und Westen von Indien umschlossen und grenzt im Südosten an Myanmar. Nur 15% der Landesfläche sind bewaldet. Bambus, Mangobäume und Palmen finden sich im Flachland. Die größten Flüsse des Landes sind der Ganges und der Brahmaputra, von denen viele Nebenflüsse abzweigen. Einzig im Osten gibt es zahlreiche bewaldete Hügel. Weitere 15% des Landes stehen unter Wasser und wird regelmäßig überflutet.
Die Amtssprache ist Bengali, doch ist Englisch Handels- und Bildungssprache.
Im Land leben mehrheitlich Muslime neben Hindus, Buddhisten und Christen. 1988 wurde der Islam zur Staatsreligion.
Die Zeitdifferenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter + 5 h und im Sommer + 4 h. Es erfolgt keine Sommer-/Winterzeitumstellung.
Die Netzspannung beträgt 220 V, 50 Hz. Die Stecker sind zwei- oder dreipolig; mit Stromausfällen muss gerechnet werden. Regionale Spezialitäten sind Reisgerichte mit Geflügel oder Lamm, Meeresfrüchte, Fleischspieße und zum Nachtisch Keora, Zorda und Sundesh. Einige Hotels und Restaurants haben internationale Gerichte auf der Karte. In der Hauptstadt finden sich recht gute chinesische Restaurants. Üblicherweise wird am Tisch bedient.
Alkoholfreie Getränke und Tee (Tschai) sind überall erhältlich. Alkohol ist nicht nur teuer, er darf auf Grund der islamischen Gesetze nur begrenzt ausgeschenkt werden.
Abends bleiben den Touristen nur die Hotelbars sowie einige religiöse Feste mit Tanz- und Musikdarbietungen. In den größeren Städten finden sich auch Theater.
Schöne Mitbringsel sind Stoffe, Seide, Saris, Masken aus Kokosschalen, Bambusartikel, Perlmutt-Schmuck und rosafarbene Perlen.
Die Geschäfte öffnen samstags bis donnerstags von 9:00 bis 20:00 Uhr, freitags von 9:00 bis 12:30 und von 14:00 bis 20:00 Uhr.
Sportlich geht es zu beim Kricket, Fußball, Volleyball, Badminton, Hockey, Basketball, Tennis, Wassersport und Rudern. Die Fußballsaison beginnt im April.
Besucher setzen sich im Schneidersitz auf ein Kissen oder Sofa, ohne dabei die Fußsohlen zu zeigen. Der Gastgeber freut sich über ein kleines Geschenk.
Die islamischen Sitten und Gebräuche sollte man respektieren. Dazu zählt, dass Frauen Hosen oder lange Röcke tragen und religiöse Kultstätten nur mit zurückhaltender Bekleidung (Arme und Beine bedeckt halten) betreten werden sollten.
Grundsätzlich sollte man die Einheimischen um Erlaubnis fragen, wenn man sie fotografieren möchte. Es gilt Fotografierverbot für militärische Einrichtungen.
Hotel- und Restaurantpersonal erhält 10% Trinkgeld, Taxifahrer 5%.