Das südamerikanische Land Ecuador erstreckt sich über eine Fläche von 270 000 Quadratkilometern. Bei einer Bevölkerungszahl von knapp 14 Millionen entspricht dies einer Bevölkerungsdichte von 51 Personen pro Quadratkilometer. In der Hauptstadt Quito leben 1,6 Millionen Menschen.
Ecuador ist eine Präsidialrepublik, dessen Nationalkongress 100 Mitglieder zählt.
Die Grenzen Ecuadors sind im Norden Kolumbien, im Westen der Atlantik und im Osten sowie Süden Peru. Es ist der kleinste der Andenstaaten. Das Gebirge verläuft von Nord nach Süd. Der höchste Berg ist der Chimborazo mit 6310 m. Zwei Hochgebirgszüge prägen das aus 30 Vulkanen gebildete Hochland. Es handelt sich hier um die Westkordillieren und die Ostkordillieren. Fruchtbares Tiefland findet man nur westlich der Anden, östlich von diesen erstreckt sich der dschungelartige und flussreiche Regenwald des Amazonasbeckens. Ein Viertel der Landschaft sind Küsten.
Die offizielle Landessprache ist Spanisch, doch werden auch Quetchua, Chibcha, indianische Sprachen und teilweise Englisch gesprochen.
Im Land leben vorwiegend Katholiken neben protestantischen und jüdischen Minderheiten sowie Anhängern von indianischen Naturreligionen.
Die Zeitdifferenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -6 h und im Sommer -7 h. Es erfolgt keine Sommer-/Winterzeitumstellung.
Die Netzspannung beträgt 110/120 V, 60 Hz. Adapter und Transformator sind erforderlich.
Die einheimische Küche bietet schmackhafte Dschungelfrüchte (Chirimoya, Mamey, Pepino), Ceviche (Meeresfrüchte mit Zitrone und Zwiebeln), Lenteja (Linseneintopf), Lechón (Spanferkel), Llapingachos (Käse-Kartoffelpuffer) und Locro (Kartoffel- und Maissuppe mit Avocado und Käse). Achtung vor Cuy, das als alte Inka-Spezialität gepriesen wird, aber nicht von jedem verzehrt werden möchte: es handelt sich dabei um gebratenes Meerschweinchen.
Die Colada Morada ist ein heißes, blutrotfarbenes Getränk aus Früchten und Maismehl, mit der man den Allerseelen gedenkt. Einige der besten Biersorten Südamerikas kommen aus Ecuador. Probieren sollte man den Fruchtsaft Naranjilla. Erhältlich sind auch internationale Spirituosen wie Whisky und chilenischer Wein.
Ein Nachtleben mit Veranstaltungen und Restaurants gibt es nur in Quito und Guayaquil. Ansonsten beschränkt sich die Abendunterhaltung auf Privathäuser oder Klubs.
Schöne Souvenirs sind Kunsthandwerk, bunte indianische Stoffen und Silberwaren. Handeln ist auf den Märkten üblich. In Einkaufszentren sind die Preise festgesetzt.
Die Geschäfte öffnen montags bis freitags von 9:00 bis 13:00 Uhr und von 15:00 bis 19:00 Uhr sowie samstags von 10:00 bis 20:00 Uhr.
Die Nationalsportart ist Fußball. Beliebt sind aber auch Ecua Volley (Variation des Volleyballs), Golf, Tennis, Reiten, Wandern, Dschungeltouren und Wassersport.
Abendgarderobe trägt man in Hotels und exklusiven Restaurants. Wie so oft gehört die Badekleidung an den Strand.
Restaurants sind meist geteilt in Raucher- und Nichtraucherzonen.
Die Hotels und Restaurants berechnen normalerweise vorab die Servicepauschale in Höhe von 10%. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.
| Portoviejo | Quito | Cuénca | Guayaquil |
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