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Das südostasiatische Land Malaysia bedeckt eine Fläche von knapp 330 000 Quadratkilometern. Bei einer Bevölkerungszahl von mehr als 25 Millionen entspricht dies einer Bevölkerungsdichte von 77 Personen pro Quadratkilometer. In der Hauptstadt Kuala Lumpur leben knapp 1,5 Millionen Menschen.
Malaysia ist eine Wahlmonarchie mit einem Zweikammerparlament bestehend aus Volksversammlung und Senat. Der Regierungssitz ist Putrajaya.
Malaysia ist geteilt in West-Malaysia auf der malaiischen Halbinsel und dem 650 km entfernten Ost-Malaysia im Norden der Insel Borneo. Landschaftlich hat das Land eine große Vielfalt zu bieten. Auf der malaiischen Halbinsel finden sich bewaldete Bergketten, tief liegende, 1900km lange Küstenebenen, Mangrovensümpfe, dichter Dschungel und einsame Strände. Landwirtschaft wird im Westen der Halbinsel betrieben.
Die Amtssprache ist Malaiisch, Englisch dient als Verkehrs- und Bildungssprache. Weiterhin werden verschiedene chinesische Dialekte, Tamilisch und andere austronesische Sprachen gesprochen.
Die Staatsreligion ist der Islam, doch leben auch Christen, Buddhisten, Konfuzianer und Hindus im Land.
Die Zeitdifferenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +7 h und im Sommer +6 h. Es erfolgt keine Sommer-/Winterzeitumstellung.
Die Netzspannung beträgt 220 V, 50 Hz. Es werden dreipolige Stecker benutzt, weshalb ein Adapter empfohlen wird.
Was in Europa der Ketchup ist, heißt in Malaysia Sambal und ist eine Paste aus gemahlenem Chili, Zwiebeln und Tamarinde. Auch Blachan (Paste aus getrockneten Krabben) wird häufig zum Essen gereicht. In Bars erhält man zu seinen Getränken üblicherweise Ikan Bilis (getrocknete Anchovies). Typische Gerichts sind Saté (verschiedene Fleischsorten auf Spießen gebraten mit Erdnusssoße und Salat) und Gula Malakka (Sagopudding mit Palmzuckersoße). Ferner gibt es chinesische Restaurants, indische und indonesische Küche oder japanische Gerichte wie Siakaiu Beef (gegrilltes Rindfleisch), Tempura (frittiertes Gemüse oder Meeresfrüchte) und Sashimi (hauchdünner, roher Fisch mit Salat). Nahrung nimmt man mit der rechten Hand zu sich.
Die regionalen Biersorten Tiger und Anchor sollte man ebenso probieren wie den bekannten Singapore-Sling-Cocktail.
In der Hauptstadt gibt es Nachtklubs und Diskotheken, Nachtmärkte und Kinos mit malaysischen und chinesischen Filmen. Außer an der Nationale Lotterie und in dem Kasino in Genting Highlands sollte man an keinen Glücksspielen teilnehmen.
Mitbringsel sind Batiken, Silber- und Zinnwaren, Brokat, Kunsthandwerk und Antiquitäten.
Die Geschäfte öffnen im Allgemeinen von 9:30 bis 19:00 Uhr, die Supermärkte und Kaufhäuser meistens bis 22:00 Uhr.
Sportliche Betätigung findet man bei ungewöhnlichen Sportarten wie Gasing-Kreiseldrehen, Wau-Drachenfliegen oder Sepak Takraw (eine Art Volleyball). Doch auch Autorennen, Golf, Pferderennen, Karate und Segeln erfreuen die Besucher.
Da die Bevölkerung multikulturell ist, grüßt man sich entweder mit dem islamischen „Friede sei mit dir“ oder europäisch. Die Einheimischen sind sehr gastfreundlich. Man kleidet sich leger, sollte aber die islamischen Befindlichkeiten beachten.
Das Rauchen ist in öffentlichen Gebäuden wie Kinos, Theatern und Büchereien verboten.
Eine Servicepauschale ist in den meisten Hotelrechnungen bereits enthalten. Im Restaurant gibt man 10% Trinkgeld. Taxifahrer erhalten kein Trinkgeld.