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Das westafrikanische Land Mali erstreckt sich über eine Fläche von 1,2 Millionen Quadratkilometern. Bei einer Bevölkerungszahl von 12,3 Millionen entspricht dies einer Bevölkerungsdichte von 10 Personen pro Quadratkilometer. In der Hauptstadt Bamako leben 1,7 Millionen Menschen.
Mali ist eine Präsidialrepublik mit einer Nationalversammlung.
Die Grenzen Malis sind im Nordosten Algerien, im Südosten Niger und Burkina Faso, im Süden die Elfenbeinküste, im Südwesten die Republik Guinea und im Nordwesten Mauretanien und Senegal. Das Land ist sehr eben, welche ab und zu von Flüssen aufgelockert werden. Das große Inlanddelta bildet die Sümpfe von Macina mit einer Länge von 450 km und einer Breite von bis zu 200 km. Im Zentrum befindet sich die unfruchtbare Sahelzone. Im Nordosten erhebt sich das bis zu 800 m hohe Adrar-des-Iforas-Massiv. Wüsten prägen den Norden, die entlang der alten Trans-Sahara-Karawanenstraßen von einigen Oasen unterbrochen werden. Die Menschen leben zumeist in der Savanne.
Die Amtssprache ist Französisch, Umgangssprachen sind Arabisch, Bambara, Songhai-Jerma, Manding, Soninké und Ful.
Der Islam ist die vorherrschende Religion, daneben gibt es Animisten und Christen.
Die Zeitifferenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -1 h und im Sommer -2 h. Es erfolgt keine Sommer-/Winterzeitumstellung.
Die Netzspannung beträgt 220 V, 50 Hz.
Das Nationalgericht ist La Capitaine Sangha (Barsch mit scharfer Chilisoße, gebratenen Bananen und Reis). Es gibt nur wenige Restaurants.
Alkohol ist nur in den Bars erhältlich. Unbedingt probieren sollte man die erfrischenden Fruchtsäfte aus Tamarinden oder Guaven. Auch der Tee ist ausgezeichnet, er wird nach einem althergebrachten Ritual in drei Aufgüssen serviert.
Nur in der Hauptstadt gibt es Nachtklubs.
Mitbringsel sind Kampfmasken der Volksstämme, Holzschnitzereien, Gold- und Silberschmuck und Webstoffe.
In der Hauptstadt kann man Sportanlagen nutzen.
Die Einheimischen sind sehr gastfreundlich und präsentieren gern die Geschichte und Kultur ihres Landes. Besucher sollten die islamischen Sitten und Gebräuche respektieren, was auch heißt, dass Frauen wenig freizügig kleiden.
Das Fotografieren militärischer Anlagen, des Staudamms von Markala, des Flughafen Sénou und der Ordnungshüter ist verboten.
Üblicher sind 10% Trinkgeld in Restaurants und Bars. Taxifahrer erhalten kein Trinkgeld. Gepäckträger werden pro Gepäckstück entlohnt.