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Das nordafrikanische Land Marokko bedeckt eine Fläche von reichlich 700 000 Quadratkilometern. Bei einer Bevölkerungszahl von 34 Millionen entspricht dies einer Bevölkerungsdichte von 75 Personen pro Quadratkilometer. In der Hauptstadt Rabat leben knapp 1,8 Millionen Menschen.
Marokko ist eine parlamentarische Monarchie mit einem Zweikammerparlament bestehend aus Nationalversammlung und Oberhaus.
Die Grenzen Marokkos sind im Osten Algerien, im Süden die Westsahara, im Norden das Mittelmeer und im Westen der Atlantik. In der Landesmitte befindet sich das Atlasgebirge, das in die fruchtbaren Ebenen und Sandstrände der Atlantikküste übergeht. Im Mittleren Atlas, der bis auf über 3000 m ansteigt, finden sich Pinien-, Eichen- und Zedernwälder, die ein wunderbares Weideland mit kleinen Seen abgeben. An der Nordküste befindet sich das Rifgebirge.
Die Amtssprache ist Arabisch, doch werden auch noch die Berbersprachen gesprochen. Die Zweitsprache ist Französisch, das vor allem in Geschäfts-, Regierungs- und Verwaltungskreisen zum Einsatz kommt. Im Norden ist das Spanische noch etwas verbreitet. Englisch versteht man vor allem in den Städten und Touristenregionen.
Die Hauptreligion ist der Islam, doch gibt es auch jüdische und christliche Minderheiten.
Die Zeitdifferenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -1 h und im Sommer -2 h. Es erfolgt keine Sommer-/Winterzeitumstellung.
Die Netzspannung beträgt 110/220 V, 50 Hz, ein Eurostecker wird empfohlen.
Landestypische Gerichte sind Harira (dickflüssige Suppe) und Bastilla (Pastete mit Taubenfleisch), Tajine (Eintopf aus Huhn, Pflaumen, Mandeln und Gemüse), Couscous (Hirse oder gedämpfter Weizengrieß mit Ei, Huhn, Lamm, Gemüse und Gewürzen), Djaja Mahamara (mit Mandeln, Grieß und Rosinen gefülltes Huhn) und Mchoui (am Spieß gegarter Hammel). Als Nachtisch serviert man Kab-el-Ghzal (Mandelgebäck) oder süßen Couscous. Das Nationalgetränk ist der Pfefferminztee aus frischer Minze und Zucker. Den Kaffee trinkt man sehr stark. Einheimische Weine, Biere und Mineralwasser sind gut und preiswert im Gegensatz zu den importierten Getränken.
Abends sorgen Kasinos, Diskotheken, Restaurants und Nachtklubs mit Bauchtänzerinnen für Unterhaltung. Traditionelle Unterhaltung findet man bei den Folkloretänzen.
Einheimische Produkte erwirbt man auf den Souks genannten Märkten. Schöne Souvenirs sind Lederwaren, Kupfer- und Silberarbeiten, Kleidung aus Seide und anderen Stoffen, Teppiche und Decken. Der Preis wird ausgehandelt und entspricht meist einem Drittel des zuerst geforderten Preises.
Die Geschäfte öffnen montags bis samstags von 8:30 bis 13:00 und von 14:30 bis 19:30 Uhr. Viele Geschäfte bleiben freitags geschlossen. Sportliche Betätigung findet man beim Angeln, Golf, Reiten, Wasser- und Wintersport.
Die Begrüßung erfolgt mit Handschlag. Man richtet sich nach den französischen Umgangsformen.
Die Bekleidung darf leger sein, doch gehört Badekleidung an den Strand. Das Fotografieren öffentlicher Einrichtungen wie Polizeigebäuden, Gerichten oder auch Polizisten ist verboten.
Eine Servicepauschale ist in den Hotelrechnungen üblicherweise bereits enthalten. Taxifahrer, Friseure, Platzanweiser und Kellner erwarten Trinkgeld.
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