Das Land Nepal liegt auf dem indischen Subkontinent und erstreckt sich über eine Fläche von 147 000 Quadratkilometern. Bei einer Bevölkerungszahl von fast 30 Millionen entspricht dies einer Bevölkerungsdichte von 200 Personen pro Quadratkilometer. Die Hauptstadt Kathmandu zählt knapp eine Million Einwohner.
Nepal ist eine parlamentarische Demokratie mit einem Zweikammerparlament, bestehend aus Repräsentantenhaus und Nationalrat.
Die Grenzen Nepals sind im Norden und Nordwesten China, im Westen, Süden und Osten Indien. Das Land lässt sich in fünf Regionen aufteilen: Terai, Siwalik, Mahabharat Lekh, Pahar und Himalaya. Die meiste Fläche des Landes liegt an den Südhängen des Himalayas, wo sich die höchsten Berge der Welt befinden. An den Himalaya schließt sich die Ganges-Ebene an.
Die Amtssprache ist Nepali. Doch durch die zahlreichen Sprachgruppen werden ca. 12 weitere Sprachen und 30 Dialekte gesprochen. In den Touristenorten versteht man aber auch Englisch.
Im Land leben mehrheitlich Hindus, daneben Buddhisten und Muslime.
Die Zeitdifferenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +4,75h und im Sommer +3,75h. Es erfolgt keine Sommer-/Winterzeitumstellung.
Die Netzspannung beträgt 220 V, 50 Hz.
Das Grundnahrungsmittel ist Reis. Doch auch Dal (Linsen), Gemüsecurry, Chapatis und Tsampa (Gerstenbrei mit Tee) kommen auf den Tisch. Das Sherpa-Gericht Gurr besteht aus rohen, zerstampften und gewürzten Kartoffeln, die auf einem heißen, flachen Stein gegart werden. Thukba (dicke Suppe) und Momos (gefüllte Teigwaren, gebraten oder gekocht) sind Spezialitäten aus Tibet. Eine größere Auswahl an Restaurants gibt es nur in Kathmandu, sonst ist das Angebot zumeist gering. Alle Rechnungen beinhalten 12% Regierungssteuer.
Das Nationalgetränk ist Chiya (Tee mit Milch, Zucker und Gewürzen, in den Bergen mit Salz und Yak-Butter). Chhang ist ein Bier aus den Bergen, das aus gegorener Gerste mit Mais, Roggen und Hafer hergestellt wird. Bekannt sind auch Arak (Kartoffelschnaps) und Raksi (Weizen- oder Reisschnaps).
Abends kann man in Kathmandu in Kinos gehen, die häufig indische Filme zeigen. Im europäischen und amerikanischen Kulturzentrum werden auch westliche Filme gezeigt. Ansonsten ist die abendliche Unterhaltung eher spärlich besät mit Tanz- und Musikaufführungen in Touristenorten.
Schöne Mitbringsel sind Topi (Kappen mit Ohrenklappen), gestrickte Fausthandschuhe und Socken, tibetanische Kleidungsstücke, Webschals, Khukri (traditioneller Dolch), Saranghi (kleine viersaitige Violine) oder Teeschüsseln. Auf den Märkten und in vielen Geschäften sollte man handeln.
Die Geschäfte öffnen sonntags bis freitags von 10:00 bis 20:00 Uhr.
Einen sportlichen Ausgleich findet man beim Angeln, Golfen, Raften, Schwimmen, Tennis und Trekking.
Bei der traditionellen Begrüßung hält man die Handflächen zusammen mit den Fingern nach oben und sagt „Namaste“. Gastgeschenke werden oft ungeöffnet weggelegt, da das Öffnen in der Gegenwart eines Gastes als unhöflich gilt. In der Öffentlichkeit und an religiösen Stätten sind Zärtlichkeiten tabu.
Zwanglose Kleidung ist durchaus okay, doch werden Bikinis, Shorts, unbedeckte Schultern und Rücken ungern gesehen. Auch die Männer ziehen nur zum Baden ihre Hemden aus. Zu Geschäftstreffen fällt die Kleiderwahl etwas förmlicher aus.
Wer fotografieren möchte, sollte immer vorher um Erlaubnis bitten. Außerhalb der Tempel und ist das Fotografieren gestattet.
Trinkgeld gibt man nur in Touristenhotels und Restaurant und dann sind 10% ausreichend. Taxifahrer erwarten selten ein Trinkgeld.