Das zentralafrikanische Land Niger bedeckt eine Fläche von mehr als 1,2 Millionen Quadratkilometern. Bei einer Bevölkerungszahl von 13,3 Millionen entspricht dies einer Bevölkerungsdichte von nur 10 Personen pro Quadratkilometer. In der Hauptstadt Niamey leben etwa 940 000 Menschen.
Niger ist eine Präsidialrepublik mit einem 83 Mitglieder zählenden Parlament mit 83 Mitgliedern.
Die Grenzen Nigers sind im Norden Libyen und Algerien, im Osten der Tschad, im Süden Nigeria und Benin und im Westen Mali und Burkina Faso. Am nördlichen Ufer des Niger liegt die Hauptstadt Niamey, die seit langem ein bedeutendes Handelszentrum an dem stark befahrenen Wasserweg ist. Trockensavannen, Wüsten und kleinere Gebirgsketten bestimmen das Landschaftsbild. Ab und zu findet man grüne Täler und heiße Quellen. Landwirtschaft gibt es nur am Tschad-See im Südosten.
Die Amtssprache ist Französisch. Zu den Umgangssprachen zählen Haussa und Tamaschagh sowie Songhai-Dscherma und Fulbe.
Die Hauptreligion ist der Islam, daneben gibt es noch Animisten und christliche Minderheiten.
Die Zeitdifferenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter 0 h und im Sommer -1 h. Es erfolgt keine Sommer-/Winterzeitumstellung.
Die Netzspannung beträgt 220 V, 50 Hz.
Die Speisen der Gerichte mit europäischen, asiatischen und afrikanischen Wurzeln bestehen aus Fisch, Fleisch und Gemüse.
Importierte Getränke kann man erwerben, doch sind alkoholische Getränke nicht überall erhältlich. Auf Grund der Dürrezeiten können Versorgungsengpässe bei Lebensmitteln auftreten. In größeren Städten gibt es eine kleine Auswahl an guten Restaurants.
In der Hauptstadt gibt es Nachtklubs mit Musik und Tanz sowie drei Freiluftkinos.
Beliebte Souvenirs sind Decken, Lederartikel, verzierte Kalebassen, Silberschmuck, Schwerter und Messer. Preise sollten höfliches ausgehandelt werden.
Die Geschäfte öffnen montags bis freitags von 8:00 bis 12.00 und von 16:00 bis 19.00 Uhr sowie Sa 8:00 bis 12:00 Uhr.
Sportlichen Ausgleich findet man beim Kanufahren , Schwimmen, Reiten und Angeln.
Man kleidet sich zwanglos und die Frauen auch etwas zurückhaltend, um die islamischen Sitten zu respektieren.
Das Fotografieren ist nur mit polizeilicher Genehmigung erlaubt; Reiseveranstalter und Fremdenverkehrsämter helfen beim Einholen der Genehmigung.
Man gibt für die Serviceleistungen 10 % Trinkgeld. Bei den meisten Hotels ist die Servicepauschale bereits in der Rechnung enthalten.