Sambia liegt im mittleren Südafrika und bedeckt eine Fläche von reichlich 750 000 Quadratkilometern. Bei einer Bevölkerungszahl von mehr als 11 Millionen entspricht dies einer Bevölkerungsdichte von 15 Personen pro Quadratkilometer. In der Hauptstadt Lusaka leben 1,3 Millionen Menschen.
Sambia ist eine Präsidialrepublik mit einem 150-köpfigen Parlament und dem House of Chiefs, welches aus 27 Vertretern ethnischer Gruppen besteht. Es ist ein ehemaliges britisches Protektorat.
Sambias Grenzen sind im Westen Angola, im Norden Zaïre, im Nordosten Tansania, im Osten Malawi, im Südosten Mosambik, im Süden Simbabwe, Botswana und den Caprivi-Zipfel Namibias. Weltberühmt sind die Viktoria-Fälle am Südende des künstlichen Kariba-See. Im Osten und Nordosten befindet sich das bis auf 1200m ansteigende sambische Plateau. In den Savannen mit Laubbäumen, Sträuchern, Grasebenen und Sümpfen leben viele Tierarten.
Die Amtssprache ist Englisch. Daneben existieren noch ca. 70 Stammessprachen gesprochen.
Mit 50-75 % ist das Christentum weit verbreitet, 24-49 % sind islamische und hinduistische Minderheiten, 1 % sind Anhänger von Naturreligionen.
Die Zeitdifferenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +1 h und im Sommer 0 h. Es erfolgt keine Sommer-/Winterzeitumstellung.
Die Netzspannung beträgt 220 V, 50 Hz.
Zu den regionalen Gerichten gehören Brassen aus den Flüssen Sambesi, Kafue und Luapula sowie Nilbarsch, Lachse und andere Süßwasserfische. Erhältlich sind die Biersorten Mosi und Rhino Lager sowie importierte Biere.
Zur Abendunterhaltung gehören in den großen Hotels Lusakas Tanz-, Theater- und Kabarettaufführungen. Es gibt Kinos/ Autokinos und Spielkasinos.
Als Souvenirs eignen sich Perlen- und Schnitzereiarbeiten, Keramik, Kupferwaren und Edelsteine.
Die Geschäftszeiten sind montags bis freitags von 8:00 bis 17:00 Uhr sowie samstags von 8:00 bis 13:00 Uhr.
Für die sportliche Unterhaltung sorgen Tennis-, Bowling- und Golfanlagen. In den Privatklubs gibt es weitere Sportanlagen, für die man jedoch eine Mitgliedschaft erwerben muss. Außerdem gibt es Möglichkeiten zum Reiten, Schwimmen, Schnellbootfahren, Segeln und Hausboot.
In den abgelegeneren Regionen sind die Einheimischen auf eine freundliche Art neugierig. Die Begrüßung erfolgt mit Handschlag. Die Gastgeber freuen sich über ein kleines Geschenk. Legere Kleidung wird akzeptiert.
Es gilt ein Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln, Lokalen sowie an allen öffentlichen Orten.
Beim Fotografieren sollte man immer erst um Erlaubnis fragen. Militäranlagen dürfen generell nicht fotografiert werden.
Eine Servicesteuer in Höhe von 10% wird auf alle Rechnungen aufgeschlagen. In den Hotels wurde das Trinkgeld offiziell abgeschafft. Trotzdem wird die Bedienungspauschale manchmal auf die Rechnung gesetzt bzw. Trinkgeld erwartet.