Das ostafrikanische Land Tansania erstreckt sich über eine Fläche von 945 000 Quadratkilometern. Bei einer Bevölkerungszahl von 38 Millionen entspricht dies einer Bevölkerungsdichte von 39 Personen pro Quadratkilometer. In der Hauptstadt Dodoma leben knapp 190 000 Einwohner.
Tansania ist eine Präsidialrepublik mit einem Einkammerparlament. Aller 5 Jahre wird das Staatsoberhaupt direkt gewählt.
Tansanias Osten liegt am Indischen Ozean, der Norden grenzt an Kenia und Uganda, der Westen an Burundi, Ruanda und die Demokratische Republik Kongo und der Süden an Sambia, Malawi und Mosambik. An der Küsten herrscht üppige tropische Vegetation, die Masai-Savanne im Norden erreicht Höhen bis über 1000 m und im Süden erstreckt sich das Hochplateau bis nach Sambia und zum Nyassa-See. Zum Hoheitsgebiet gehören außerdem die Inseln Sansibar und Pemba.
Die Amtssprachen sind Kisuaheli und Englisch. Außerdem spricht man Arabisch und verschiedene Regionalsprachen.
Im Land leben zu fast gleichen Teilen Muslime, Christen und Anhänger von Naturreligionen. Außerdem existiert eine hinduistische Minderheit.
Die Zeitdifferenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +2 h und im Sommer +1 h. Er erfolgt keine Sommer-/Winterzeitumstellung.
Die Netzspannung beträgt 240 V, 50 Hz. Ein Adapter wird empfohlen.
Einheimische Speisen bestehend aus Mais, Bohnen, Maismehl, Fisch und Fleisch erhält man in den meisten Hotels. In großen Hotels stehen auch europäische Gerichte auf der Speisekarte. Typisch sind Meeresfrüchte wie Hummer, Krabben, Krevetten, Tunfisch und Hai sowie tropische Früchte aller Art. Üblicherweise wird am Tisch bedient.
Kaffee und Tee sind hervorragende Durstlöscher. Der Alkoholkonsum ist erlaubt und besonders zu empfehlen ist das einheimische Bier. Ein Muss sind außerdem Konyagi (Gin) und Afrikoko (Schoko-Kokosnusslikör). Der Dodoma-Wein ist lieblich und in Rot und Rosé erhältlich. In den Bars holt man sich seine Getränke am Tresen.
Die vier Nachtklubs in Dar es Salaam und ein Kabarett sorgen für Unterhaltung. Es gibt klimatisierte Kinos sowie ein Autokino und das Little Theatre in der Oyster Bay.
Als Souvenirs eignen sich Trommeln, alte Messing- und Kupfergegenstände, Schmuckwaren und Holschnitzereien. Ungeeignet sind Jagdtrophäen, Tierfelle, Elfenbein und ähnliches, da diese unter das Artenschutzabkommen fallen und nicht in die Bundesrepublik, die Schweiz oder nach Österreich eingeführt werden dürfen.
Geschäftszeiten sind montags bis freitags von 8:30 bis 12:00 und 14:00 bis 18:00 Uhr, samstags von 8:30 bis 12:30 Uhr und bei einigen Geschäften auch sonntags.
Für die Touristen gibt es Tennis- und Basketballplätze, Bergtouren auf den Kilimanjaro und Wassersport.
Bei der Begrüßung und zum Abschied reicht man sich die Hand. Wer als Gast zu Besuch ist, nimmt ein kleines Geschenk für den Gastgeber mit. Nicht erstaunen sollte man bei der Nahrungsaufnahme mit der Hand.
Rauchen darf man, wenn ein Aschenbecher in der Nähe ist. In Kinos und öffentlichen Verkehrsmitteln gilt Rauchverbot. Unauffällige Kleidung ist vor allem auf Sansibar, wo fast ausschließlich Muslime leben, angebracht.
Ein Fotografierverbot gilt für militärische und sicherheitsrelevante Einrichtungen (z.B. Flughäfen, Brücken etc.). Ansonsten sollte man vorher um Erlaubnis bitten, wenn man Personen ablichten möchte. Diese erwarten mitunter eine geringe Geldsumme.
Trinkgeld ist eher unüblich, obwohl Kellner und Träger gern einen kleinen Obolus erwarten.