Das südostasiatische Land Thailand erstreckt sich über eine Fläche von über 500 000 Quadratkilometern. Bei einer Bevölkerungszahl von 66,5 Millionen entspricht dies einer Bevölkerungsdichte von 130 Personen pro Quadratkilometer. In der Hauptstadt Bangkok leben knapp 5 Millionen Menschen. Der Trubel der Großstadt ist für viele Reisende ein besonderes Highlight.
Thailand ist eine Parlamentarische Monarchie mit einem Zweikammerparlament.
Thailands Grenzen sind im Westen Myanmar und der Indische Ozean, im Süden und Osten Malaysia und der Golf von Thailand, im Osten Kambodscha und im Norden und Osten Laos. Der Fluss Chaophraya durchfließt große Teile des Landes. Das Korat-Plateau im Nordosten erreicht eine Höhe von etwa 300 m und ist weitgehend unfruchtbar.
Die Amtssprache ist Thai (Siamesisch). Zu den Umgangssprachen zählen Malaiisch, Chinesisch und einige Regiolekte. Englisch nutzt man als Handels- und Bildungssprache. Somit ist die Kommunikation zwischen den Reisenden und den Einheimischen in der Regel kein Problem.
Mehrheitlich leben Theravada-Buddhisten in Thailand, daneben gibt es christliche, moslemische und hinduistische Minderheiten.
Die Zeitdifferenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +6 h und im Sommer +5 h. Es erfolgt keine Sommer-/Winterzeitumstellung.
Die Netzspannung beträgt 220 V, 50 Hz. Es gibt unterschiedliche Steckdosen, weshalb ein Adapter empfohlen wird. Dies ist besonders wichtig für Last Minute Reisende, die sich kurzfristig auf eine Thailand Reise vorbereiten.
Das Land bietet sowohl europäische als auch asiatische Restaurants. Die thailändische Küche ist sehr schmackhaft und scharf gewürzt. Jedoch nimmt man in den meisten Restaurants Rücksicht auf die Touristen, die das scharfe Essen nicht gewöhnt sind. Die Pri-Kee-Noo, kleine rote oder grüne Pfefferschoten, sind von nicht zu unterschätzender Schärfe und werden meist in einer Vinaigrette zum Hauptgericht serviert. Spezialitäten sind Tom Ka (Kokosmilchsuppe mit Makroot-Blättern, Lemon Grass, Ingwer sowie Huhn oder Krabben), Reis mit Kaeng Pet (scharfer Roter Curry mit Kokosmilch, Kräutern, Knoblauch, Pfefferschoten, Krabbenpaste, Koriander und anderen Gewürzen), Kaeng Khiaw (Grüner Curry mit Auberginen, Rind oder Huhn), Gai Yang (Grillhähnchen) und Kao Pat (Reispfanne mit Krabben, Huhn- und Schweinefleisch, Zwiebeln, Eiern und Safran). Gerichte werden oft mit Zwiebeln, Gurken, Sojasoße und Pfefferschoten serviert. Zu den typischen Nachspeisen zählen Salim (süße Nudeln in Kokosmilch) und Songkaya (Pudding aus Kokosmilch, Ei und Zucker). Schmackhaft zum Frühstück sind Mangos mit süßem Reis (in Kokosmilch gekocht), die man allerdings nur während der Mangoernte von März bis Mai erhält. Weitere exotische Obstsorten sind Papaya, Jackfruit, Mangosteen, Rambutan, Pomelo und Durian. In den thailändischen Restaurants benutzt man Löffel und Gabel, in chinesischen Restaurants Stäbchen oder auf Wunsch Messer und Gabel. Vor dem Essen werden heiße oder kalte Erfrischungstücher zum Händeabwischen gereicht.
Kokosmilch direkt in der Schale, Singha-Bier und Sang Thip-Whisky sind zu empfehlen. Für Reisende bietet Thailand also eine wahre Viehlfahlt an kulinarischen Leckerbissen.
Berühmt ist Bangkoks Nachtleben mit Nachtklubs, Straßencafés, klassischen Tanztheatern und Kinos, die bis spät in die Nacht geöffnet sind. Somit ist auch für die Nachtunterhaltung der Reisenden gesorgt.
Als Souvenirs eignen sich thailändische Seide und Baumwollstoffe, maßgeschneiderte Kleidung, Lederwaren, Silber, Keramik mit grüner Celadon-Glasur, Puppen, Masken, Lackarbeiten sowie Artikel aus Bambus und Bronze. Auf dem Wochenendmarkt in Bangkoks Chatuchak Park findet man alles von echten Antiquitäten bis hin zu Kampffischen.
Geschäftszeit ist montags bis samstags von 10:.00 bis 19:00 Uhr sowie zumeist auch sonntags.
Golf, Wassersport, Boxkämpfe, Pferderennen und Flugdrachenkampf sind beliebte Sportarten.
Thailand wird kulturell seit Jahrhunderten von China, Indien und neuerdings auch vom Westen beeinflusst. Den Handschlag gibt man nur westlichen Besuchern, untereinander begrüßt man sich mit aneinandergelegten Handflächen und leichter Verbeugung.
Mönche bittet man um Fotografiererlaubnis. Dieser Hinweis ist für Reisende wichtig.
Der königlichen Familie gegenüber zeigt man grenzenlosen Respekt und kritisiert ihre Handlungen niemals.
Die Einheimischen sind sehr zurückhaltend und geraten nur selten aus der Fassung. Zu beachten ist, dass ausschließlich Kinder Ärger und Frustration zum Ausdruck bringen dürfen.
Vor dem Betreten eines Privathauses oder eines Tempels zieht man seine Schuhe aus. Mit dem Finger wird nicht auf Personen oder Gegenstände gezeigt und man berührt Fremde auch nicht am Kopf.
Legere Kleidung wird überall akzeptiert, aber Badekleidung gehört an den Strand und oben ohne wird ungern gesehen.
Rauchverbot gilt in den Restaurants, Bars, Clubs und Diskotheken.
Eine Servicepauschale in Höhe von 10% sowie 11% Regierungssteuer sind in den meisten Hotelrechnungen bereits enthalten. Als Trinkgeld gibt man 10%, wer unter 10 BHT gibt, beleidigt das Personal. Taxifahrer erhalten kein Trinkgeld. Auch für Last Minute Reisende sind dies wichtige Hinweise.
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